2010
Die Kampagne 2009/2010 stand unter dem Motto „Märchenstunde beim FKV”.
Die Bühnendekoration sowie der Wagenaufbau für den Umzug, wurden von fleißigen Helfern, wie auch das Jahr zuvor, selbst entworfen und angefertigt.
Am 13. Januar 2010 hat der FKV 1911 und seine Maa-Gard erstmalig beim Dörnigheimer Fastnachtsumzug mitgemacht. Die Rosenmontagserstürmung musste aufgrund kurzfristiger Absage des Musikzuges abgesagt werden. Man ist dann in einer kleinen Gruppe zum Mainzer Fastnachtszug gefahren. Eine neue Veranstaltung war am 24. April 2010 die 1,- Euro Party. Die Werbung war grandios und die Party hat wie eine Bombe eingeschlagen.
Im Hinblick auf die 100 Jahre FKV 1911 lief die Vorbereitung auf Hochtouren.
2011
100 Jahre FKV 1911 – Höhepunkt unserer Jubliläumskampagne war unser „Kongreß der Narren“ im Saal des Gehörlosenzentrums in der Rothschild Allee am 29. Januar 2011. Alle waren gekommen, z.B. unsere Lilli Pölt, Stadtverordnete und Ehrenritterin der Maa-Gard, für alle unvergessen; Familie Völker von der Frankfurter Volksbank, BMW Ehrenritter Herr von Reckum, Frau Hedi Tschierschke, und Familie Gerhard Eifler, Herr Karlheinz Voss, vom Protokoll, viele Abgesandten unserer befreundeten Vereine füllten unsere Tische, waren auch dabei.
Viele Gratulanten und eine riesige Tombola machten die Veranstaltung zu einer grandiosen Sitzung. Die Minis verzauberten alle, in ihren entzückenden Kostümen mit Waka Waka. Ein besonderes Highlight war der „Star Wars – Leuchtstabtanz“ der ehemaligen Tänzerinnen der Maa-Gard. Auf jeden Fall spürte das Publikum, dass dies eine besonders tolle Truppe war. Es gab tosenden Applaus und eine Zugabe. Bis in die frühen Morgenstunden wurde getanzt und gefeiert.
Unsere immer sorgfältig und aufwendig geplante Rosenmontag Erstürmung in 2011 ist ausgefallen, da der gebuchte Musikzug kurzfristig abgesagt hatte.
Auf unserer Akademischen Feier am 6. Februar 2011 überraschte die Frankfurter Volksbank mit einem sehr großzügigen Scheck in der Johannisgemeinde an der Zwibbelkirche. Viele Freunde und Vereine waren gekommen, um uns zu 100 Jahren zu gratulieren. Unsere zu diesem Anlass erstellte Ausstellung mit alten Fotos und Kostümen kam sehr gut an.
Nach dieser großartigen Kampagne und viel Anerkennung seitens der Stadt, Vereinen und Institutionen, mussten wir aber feststellen, dass unser Jubiläumswahnsinn einige Mitglieder und den Vorstand ans Äußerte getrieben hat und es gab viele Missverständnisse und Verwirrungen, so dass langwierige und teils großartige Mitglieder den Verein verlassen haben. Leider kam diese Einsicht viel zu spät.
2012
In diesem Jahr lief alles leichter an und wir planten unsere Veranstaltungen.
In 2012 fand auch wieder eine Rosenmontagserstürmung statt. Dabei waren die Bäckerei Eifler, Rathaus Römer, Polizeipräsidium, Hotel Intercontinental, die Arbeiterwohlfahrt, August-Stunz-Zentrum, Frankfurter Volksbank auf der Bergerstr., das Paulinum an der Friedberger Warte. Und unseren Abschluss hatten wir im Bürgerhaus Bornheim.
Es herrschte große Unruhe im Verein. Wir hatten dann das Glück, dass sich eine Tanzkooperation zwischen den Bernemer Käwwern und dem FKV 1911 gebildet hat und wir somit neue Gruppen aufstellen konnten, die von Anfang sehr erfolgreich getanzt haben. Wir wurden wieder gebucht und waren gern gesehene Gäste, z. B. bei der AWO in der Nordweststadt und im Burgblock mit unseren Kleinen, VDK Rödelheim und das Männerballett bei den Bernemer Käwwern im Bürgerhaus Bornheim. Beim Dörnigheimer Umzug sind wir dieses Jahr auch mitgelaufen und hatten viel Spaß.
Unser Oktoberfest in diesem Jahr überzeugte mit einer super tollen Hüttenversion im Bunker, Nageln und Bierkrug Stemmen.
Im Vorstand kam es zu Unruhen, da irgendetwas mit der Kasse nicht stimmte. Der Vorstand hatte viele Fragen, die von der Kassiererin nicht beantwortet wurden. Es wurde vertröstet und ständig Versprechungen zur Aufklärung gemacht, aber nicht eingehalten. Die Kassiererin tauchte unter und war über sämtliche Kanäle und Telefonnummern nicht mehr erreichbar. Auch spontane Besuche zu Hause zu unterschiedlichen Tags- und Nachtzeiten waren erfolglos.
2013
In 2013 war die Kampagne wieder mal sehr kurz der Rosenmontag war bereits am 11. Februar 2013. Der Kongress der Narren wurde im Gehörlosenzentrum veranstaltet.
Neben dem Frankfurter Umzug haben wir auch am Umzug in Klaa-Paris am Faschingsdienstag teilgenommen.
Leider konnten wir aufgrund der finanziellen Situation im Verein und der schlechten Stimmung keinen Rosenmontag auf die Beine stellen.
Das Ziel im Vorstand war die Kontoklärung. Es wurde Kopien der Kontoauszüge bei der Bank eingeholt, Strafanzeige wegen Betrug und Unterschlagung von Frau Silvia H. gestellt, Zudem wurde ein Mahnverfahren eingeleitet. Die Forderung steht noch aus.
Die Untersuchungen ergaben, dass sämtliche Sparbücher und Konto sukzessive geplündert wurden.
2014
Resignation beim FKV. Die Luft ist draußen, alle sind dermaßen erschüttert, über das Fehlverhalten und die Unterschlagung mehrerer tausend Euro unserer Kassiererin. Trotzdem gab es wieder tolle Tänze und Kostüme, wie der Eskimo-Tanz.
Die Mitglieder unterstützen den Verstand nicht mehr, alles steht irgendwie still und ist sauer. Der Vorstand tritt in einer außerordentlichen Sitzung komplett zurück. Die Versammlung fand in der Kleingartenanlage Dortelweiler Str. statt.
Die Versammlung wurde unterbrochen und es wurden Gespräche geführt.
Danach erklärt sich, Frank Himmelein, bereit, den Verein aufrecht zu erhalten. Er wird mit absoluter Mehrheit gewählt.
Etwas sehr Trauriges gab es noch in 2014 zu vermelden: Wir trauerten um Lilli Pölt, unsere Ehrenritterin. Sie erlag mit 82 Jahren ihrem Krebsleiden. Aktiv war sie bis zuletzt. Stets den Vereinen verbunden, hat sie viel für unseren Verein getan.
2015
Es gab eine Kooperation der Frauentanzgruppen mit dem 1. FBC und ein toller Tanz ist entstanden, der auf vielen Sitzungen großen Anklang gefunden hat.
Es war eine kurze Kampagne, die am 18. Februar 2015 endete.
März 2015 wurde in Abstimmung zwischen Ortsbeirat und Magistrat beschlossen, die Freifläche beim Hochbunker in der Petterweilstraße zurückzugeben. Um dort weitere Fälle von Vandalismus und wild abgelagerten Sperrmüll zu vermeiden, wird bis zu einer neuen Nutzung der Durchgang zwischen Petterweil- und Heidestraße für die Öffentlichkeit geschlossen.
Die schlechten Nachrichten reißen nicht ab! Steht unser Verein vor dem AUS?
Die Stadt hat unseren geliebten Bunker zum Verkauf freigegeben. Für uns hieß es, wir haben kein Vereinsheim und somit unsere Grundlage verloren.
Nach langem Überlegen räumten wir den Bunker bis auf den großen Saal aus, verkauften teilweise Mobiliar sowie das Inventar. Unser gut bestücktes Archiv wurde bis auf die Traditionskostüme aufgelöst.
Wie schauten uns nach Alternativen zum Trainieren um und suchten Möglichkeiten unsere Mitglieder- und Vorstandssitzungen abzuhalten.
Trotz allen Widrigkeiten haben wir die Kampagne am 11.11. gut gestartet und den Nikolausmarkt auf der Bergerstr. grandios gemeistert.
2016
Die anhaltende Frage, wie es mit unserem Vereinsheim weitergeht, schwebt wie ein Damoklesschwert über uns. Dann kam der Zwischenbescheid, dass wir zu mindestens den Bunker als Lagerfläche nutzen dürfen.
Da es eine recht kurze Kampagne war, hatten wir viele Termine in einem kurzen Zeitraum zu bewältigen.
Der Januar war gefüllt mit vielen verschiedenen Veranstaltungen: Kleeblatt-Sitzung, Neujahrsempfang im Römer, AWO Sitzung (gemeinsam mit der Narrhalla), Gardetag der SKG, Auftritt bei der Josefsgemeinde, Gardetag in Heddernheim. Im Februar ging es dann auch gleich weiter.
Am Faschingssamstag waren wir zur Erstürmung der Mainkur (Bier-Hannes), sowie am selben Tag auch noch die Erstürmung des Römers. Und abends fand auch unsere Damensitzung, die wir in diesem Jahr mit den Pierretten gemeinsam gemacht haben, statt. Haben es aber trotz vielem Stress ganz gut hinbekommen.
Am nächsten Tag fand dann der Frankfurter Umzug statt. Waren zwar noch etwas müde vom Vortag, aber auch das haben wir gemeistert.
Das Ende der offiziellen Kampagne fand im Nordwestzentrum zur Verabschiedung des Prinzenpaares statt. Zum Abschluss der Kampagne fand unser traditionelles Heringsessen statt. Es war ein sehr schöner und geselliger Abend.
Nach längerer Pause wurde wieder eine Auto-Rallye mit Übernachtung veranstaltet. Dies war ein sehr gelungener Ausflug der immer wieder Spaß und Freude bringt.
In diesem Jahr, nahmen wir beim Wäldchestag im Riederwald gemeinsam mit der Narrhalla zusammen teil. Der Bernemer Kerb Umzug war wie immer recht lustig und hat sehr viel Spaß gemacht. Auch der Bernemer Mittwoch ist ganz gut gelaufen.
Im Oktober ging es dann für die Tanzgruppen ab ins Trainingslager um die Tänze weiter auszubauen und fertig zu stellen. Die Prinzenpaarvorstellung war im Nordwest-Zentrum.
2017
Die Kampagne startete früh in diesem Jahr und ging bis Ende Februar. Die Damen hatten eine Kooperation mit dem 1. FBC und meisterten einige Auftritte, genau wie das Männerballett.
Für den großen Faschingsumzug wurde mit heißer Nadel neue Umhänge genäht für die Frauen.
Wir veranstalten erstmals die Sitzungen (Große Narrenschau und Damensitzung) gemeinsam mit der FKG Narrhalla 1948 e.V. in der Pestalozzischule im Riederwald.
Die Kindergruppe die „Stoppelhopser“ wurde gegründet.
Auch in diesem Jahr fand eine Autorallye statt, welche bei allen Beteiligten großen Anklang fand. Die Erst- und Drittplatzierten erklärten sich bereit, die Rallye im nächsten Jahr auszurichten.
Der Kerbumzug und der Bernemer Mittwoch verliefen positiv und bereiteten den Teilnehmern viel Spaß.
Im Herbst hieß es für die Tanzgruppen, Trainingslager auf der Wegscheide. Hier wurde mit viel Schweiß, die Tänze fertig gestellt, aber auch der Spaß durfte nicht fehlen.
Der Nikolausmarkt war wie immer ein voller Erfolg.
Zum Jahresabschluss fuhr der FKV gemeinsam mit der Narrhalla mit dem Bus nach Rüdesheim. Dort besuchten wir den Weihnachtsmarkt und verbrachten einen tollen Tag.
2018
Es war eine sehr kurze und anstrengende Kampagne. Die Stoppelhopser hatten Ihre ersten Auftritte. Neben Altenheimen wurde auch in Kindergärten aufgetreten, um mehr Kinder vom Tanzen zu überzeugen. Das war auch sehr erfolgreich. Die Damen erstmals unter dem Namen F F M (Frankfurter Fastnachts Mädels) und die Männer hatten auch viele Auftritte und kamen beim Publikum gut an.
Wir veranstalten wieder die Sitzungen (Große Narrenschau und Damensitzung) gemeinsam mit der FKG Narrhalla 1948 e.V. in der Pestalozzischule im Riedelwald, nach einem super Erfolg im Vorjahr.
Ende April nahmen wir mit etwa 30 Personen von klein bis GROSS am Volkswandertag teil. Hier haben wir zwei Pokale mitnehmen dürfen.
Die Auftritte in den Kindergärten hatten Erfolg, die Stoppelhopser bekamen Zuwachs und auch eine neue Polkagruppe wurde gegründet (Dancing Bembels) und neue Kostüme wurden angeschafft.
Die Kerb war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg, am Umzug nahmen wir mit mehr als 30 Teilnehmern teil und verteilten Apfelwein. Der Bernemer Mittwoch wurde von vielen fleißigen Helfern unterstützt.
Für die großen TänzerInnen hieß es im Herbst „Trainingslager“ auf der Wegscheide, um den Tänzen den letzten Schliff zu verleihen.
Am ersten Dezemberwochenende haben wir einen „Weihnachtsausflug“ gemacht. Mit der Bahn ging es nach Hochheim. Von dort aus sind wir mit einem Planwagen durch die Weinberge gefahren und wurden mit Punsch und Glühwein verköstigt, anschließend waren wir alle gemeinsam Essen. Das letzte Event in diesem Jahr war der Nikolausmarkt. Neben unseren bekannten Maronen haben wir heiße und kalte Getränke verkauft und auch die selbst gemachten Plätzchen und Gebasteltes der Gruppen und Mitglieder durften nicht fehlen.
2019
Mit dem Kerbeumzug am 10. August 2019 startete ein für uns sehr langes, aber erfolgreiches FKV-Jahr.
Der Kerbeumzug sowie auch der Bernemer-Mittwoch waren mal wieder ein voller Erfolg verbunden mit viel Spaß für Groß und Klein.
Darauf folgte unser Trainingslager, in welchem an den Tänzen für die neue Saison gefeilt wurde.
Am 23.10.2019 waren drei Mitglieder des Vorstands des FKV 1911 auf der Vereinsringsitzung, um sich anzuhören und mitzureden, wie es mit dem geliebten Vereinsheim im Petterweilbunker weitergeht. Dieses Treffen war durchaus vielversprechend und es bleibt zu hoffen, dass der Bunker in Zukunft wieder als Treffpunkt genutzt werden darf.
Am 11.11.2019 ging es dann los, um 11:11 Uhr wurde die neue Kampagne begrüßt und unsere Steffi Himmelein schickte uns mit der Frankfurt Garde tänzerisch in die Karnevalszeit. Eine große Freude in dieser 5. Jahreszeit war, dass das Frankfurter Prinzenpaar aus unserem schönen Bernem kam, Jonas I. und Sandra I. machten dem lustigen Dorf alle Ehre.
An diesem Tag passierte auch etwas leider unerfreuliches, eine Tänzerin der Maa-Gard wurde in den sozialen Netzwerken als „zu unförmig zum Garde tanzen“ betitelt. Hierauf folgte ein Beitrag unserer Nanina Holleber in Facebook, welcher „durch die Decke“ ging. Mit 6.170 durchgehend positiven Likes und 791 Kommentaren bekamen die Mädels der Maa-Gard ordentlich Rückendeckung. Auch diverse Zeitungen, RTL und das Radio machten in Folge Interviews mit der Garde und dem Vorstand um auf Cybermobbing und dessen Umgang aufmerksam zu machen. Hierdurch waren der FKV 1911 und seine Maa-Gard nun weit über die Grenzen Frankfurts bekannt.
Am 16.11.2021 nahm das Männerballett mit ihrem neuen Tanz „Bembel Bängers auf Jack Sparrows Spuren“ an der Gemeinschaftseröffnungsitzung in Rödelheim bei der Goldenen Elf und den 13er Husaren teil. Es war eine gelungene Auftaktveranstaltung für unsre Jungs die mitgereisten Fans.
Es folgten hierauf der Bernemer Nikolausmarkt und unsere Weihnachtsfeier, welche beide wieder sehr gut verliefen.
Unsre Orden wurden in dieser Kampagne wieder von der Binding Brauerei gesponsert, welche erneut ein Gewinnspiel veranstaltet hatte.
